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Evaluation von Entwicklungszusammenarbeit bei der GTZ

- Wirkungsmodell der GTZ
Die GTZ richtet auf Grund der komplexen Realität in der Entwicklungszusammenarbeit sämtliche Monitoring- und Evaluierungsaktivitäten auf die Beobachtung von Wirkungen einzelner Projekte aus. Das Wirkungsmodell der GTZ stellt die Wirkungen der Projekt- bzw. Programmleistungen auf unterschiedlichen Ebenen dar:
- Nutzung der Leistung: Diese Ebene beschreibt, ob und wie die Leistungen eines Projektes/Programms durch die Zielgruppen genutzt werden (Output)
- Direkter Nutzen: Die Ebene der direkten Wirkungen beschreibt die aus der Nutzung direkt erzielten Wirkungen. Auf dieser Ebene ist das Gesamtziel des Projektes/Programms (Outcome) angesiedelt.
- Indirekter Nutzen: Die weitergehenden indirekten Wirkungen beschreiben die Veränderungen höher aggregierter Entwicklungsfortschritte (Impact), zu denen die Arbeit der GTZ über die direkten Wirkungen einen Beitrag leisten will.
Die Erfolgskontrolle erfolgt bei der GTZ über ein System von Selbst- und Fremdkontrollen dem unter anderen folgende Evaluierungskriterien angelegt werden:
- Wirkungen (Effektivität) – werden die Projektziele erreicht?
- Relevanz des Vorhabens – wird das Richtige getan?
- Kohärenz/Komplementarität – sind die Handlungen mit anderen arbeitsteilig abgestimmt?
- Effizienz der Mittelverwendung – werden die Leistungen und Wirkungen wirtschaftlich erbracht?
- Entwicklungspolitische Wirkungen (Impact) - tragen die Projekt- und Programmarbeiten zu übergeordneten Zielen bei?
- Nachhaltigkeit - sind die Wirkungen von Dauer?
