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Public Private Partnerships in der deutschen Entwicklungszusammenarbeit

Public Private Partnership (PPP) sind Kooperationen zwischen Unternehmen jeder Größe und Entwicklungsorganisationen des öffentlichen Sektors. Im Rahmen von PPP-Projekten werden die betriebswirtschaftliche und technologische Erfahrung sowie die finanziellen Ressourcen der Unternehmen mit dem regionalen und entwicklungspolitischen Know-how sowie den Kontakten der Entwicklungsorganisation zusammengeführt. Auf diese Weise können globale Entwicklungsziele und Unternehmensziele gemeinsam besser, schneller und effizienter erreicht werden.

Das PPP-Programm ist eine Initiative des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ), das von verschiedenen Organisationen der deutschen Entwicklungszusammenarbeit in einer Vielzahl von Schwellen- und Entwicklungsländern ausgeführt wird. Für alle Projekte gilt: die Partner planen, finanzieren und realisieren die Initiativen gemeinsam. Chancen und Risiken werden von beiden Seiten gleichermaßen getragen.

Die Bandbreite der Projekte ist groß. Sie reicht von der Einführung von sozialen Mindeststandards über den Umweltschutz bis hin zu Infrastrukturmaßnahmen. Die Projekte werden nach vier Kriterien geprüft:

1) Nachhaltigkeit und Vereinbarkeit mit den entwicklungspolitischen Vorgaben der Bundesregierung
2) Sich ergänzende Leistungen von Politik und Wirtschaft (um schnellere und bessere Zielerreichung zu gewährleisten)
3) Eigenbeitrag der Wirtschaft (mind. 50% der Kosten)
4) Subsidiarität / Zusatznutzen (nur solche Projekte, die der private Partner nicht auch ohne den öffentlichen Partner durchführen würde) 

Folgende Institutionen sind Ansprechpartner für Public Private Partnerships (PPP):

Centrum für internationale Migration und Entwicklung (CIM)
Schwerpunkt: Vermittlung und Finanzierung von integrierten Fachkräften

Deutsche Gesellschaft für Technische Zusammenarbeit (GTZ)
Schwerpunkt: Capacity Building; größere Maßnahmen im Rahmen der technischen Zusammenarbeit

Deutsche Investitions- und Entwicklungsgesellschaft (DEG)
Schwerpunkt: Investitionsbegleitende Finanzierung; größere Maßnahmen im Rahmen der finanziellen Zusammenarbeit

Deutscher Entwicklungsdienst (DED)
Schwerpunkt: Fachkräfteentsendung; kleinere Maßnahmen lokaler Unternehmen  

Internationale Weiterbildung und Entwicklung gGmbH (InWEnt)
Schwerpunkt: Weiterbildung 

KfW Entwicklungsbank
Schwerpunkt: Auf- und Ausbau von Infrastruktur; größere Maßnahmen im Rahmen der finanziellen Zusammenarbeit

SEQUA gGmbH - Partner der deutschen Wirtschaft
Schwerpunkt: Aus- und Weiterbildung in Entwicklungsländern vor allem für kleine und mittelständische Unternehmen

Ansprechpartnerin

Anna Peters

Anna Peters

Telefon: +49 (0)5241 8181401

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