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Planung

Die umfassende Planung von CSR-Aktivitäten an einem bestehenden oder neuen Auslandsstandort beginnt mit einer Bestandsaufnahme. Wichtig ist, dass bestehende CSR-relevante Prinzipien und Werte des Unternehmens sowie die entsprechenden Leitlinien, Systeme und Prozesse den lokalen Gegebenheiten angepasst werden. In jedem Land müssen nationale Rahmenbedingungen, die Bedürfnisse von Anspruchsgruppen sowie kulturelle und sozioökonomische Besonderheiten beachtet werden.

In der Vorbereitung für den Entwurf einer CSR-Strategie für den Auslandsmarkt sind daher folgende Punkte wesentlich:

1. Bestandsaufnahme und Orientierung am bereits bestehendem gesellschaftlichen Engagement des Unternehmens sowie aktueller interner Richtlinien (am Standort sowie unternehmensweit).
2. Identifizierung der sozialen, ökonomischen und ökologischen Auswirkungen der unternehmerischen Tätigkeit entlang der Wertschöpfungskette vor Ort
3. Dialog mit den Anspruchsgruppen (Stakeholder), um gesellschaftliche Herausforderungen und Erwartungen zu erkennen und zu verstehen.
4. Erfassen und antizipieren zukünftiger Trends und Themen, die die Unternehmenstätigkeit von außen beeinflussen können.
5. Benchmark bestehender CSR-Projekte anderer Unternehmen oder Organisationen vor Ort und in vergleichbaren Märkten.

In diese Recherchearbeit sollten sowohl eigene Mitarbeiter aus allen relevanten Abteilungen als auch externe Stakeholder (Kunden, Lieferanten, NGOs etc.) eingebunden werden. So erhält man ein umfassendes Bild an Meinungen und Ansprüchen und gewinnt von Anfang an die notwendige (interne und  externe) Akzeptanz und Unterstützung für CSR-Maßnahmen. Lokale Ansprechpartner für die Durchführung eines solchen Stakeholder-Dialogs sind beispielsweise die deutschen Auslandsvertretungen, die Niederlassung der Auslandshandelskammer oder das Büro der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH.