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Deutsch-Argentinische Industrie- und Handelskammer - Förderung der Berufsausbildung
Hintergrund der Fallstudie
Problemdarstellung/Situation
Die staatlichen Ausgaben für das Bildungswesen sind in jüngster Zeit erheblich erhöht worden und vor allem die Forschung profitiert davon. Sehr viel Nachholbedarf gibt es jedoch im Schul - und Ausbildungsbereich. Das System der betrieblichen Berufsausbildung (duales System), dass sich durch den regelmäßigen Wechsel zwischen beruflicher Praxis in Betrieben und theoretischem Unterricht in der Berufsschule kennzeichnet, ist in Argentinien kaum verbreitet. Die Deutsch-Argentinische Industrie- und Handelskammer hält es daher für besonders wichtig dieses System im Schwellenland Argentinien zu fördern und durch Bildung in die Zukunft der jungen Generation zu investieren.
Bezug zum Kerngeschäft
Immer mehr Mitgliedsunternehmen der Deutsch-Argentinischen Industrie- und Handelskammer haben Bedarf an zwei- bzw. dreisprachigem Personal. Die Schulabsolventen können dabei von der Ausbildung in einem multinationalen Unternehmen, die in Deutschland und damit in der gesamten Europäischen Union und in Argentinien staatlich anerkannt ist, profitieren und ihre beruflichen Perspektiven verbessern.
Ziel des Engagements
Beschreibung der Aktivität
Die Deutsch-Argentinische Industrie- und Handelskammer bietet seit 1977 zusammen mit dem Instituto Ballester (einer deutschen Auslandsschule) eine kaufmännische Berufsausbildung an. Seit kurzem ist auch eine Mechatroniker-Ausbildung in Kooperation mit der Hölters-Schule dazu gekommen. Das deutsche System der betrieblichen Berufsausbildung (duales System) zeichnet sich aus durch den regelmäßigen Wechsel zwischen beruflicher Praxis in Betrieben und theoretischem Unterricht in der Berufsschule. Mit überdurchschnittlichem Abschluß können sich die Absolventen mittels eines Stipendiums in Deutschland weiterqualifizieren.
Zielgruppe
Schulabgänger deutscher Schulen (Jugendliche)
Implementierung
Strategie
Die Deutsch-Argentinische Industrie- und Handelskammer setzt bei der Förderung der Berufsausbildung vor allem auf die Kooperation mit den deutschen Schulen und den deutschen Unternehmen in Argentinien.
Ressourcen
Die AHK ist auf die finanzielle Unterstützung von deutschen Unternehmen in Argentinien angewiesen. Zuständig für die Koordinierung der dualen Berufsausbildung sind die Mitarbeiter der AHK.
Partner
Die Deutsch-Argentinische Industrie- und Handelskammer kooperiert mit den deutschen Schulen (Instituto Ballester, Hölters Schule) und den deutschen Unternehmen in Argentinien.
Herausforderungen
Das Engagement der Unternehmen in diesem Bereich hängt stark von der wirtschaftlichen Lage in Argentinien ab.
Ergebnisse
In den ca. letzten 30 Jahren haben mehr als 1000 Jugendliche die duale Berufsausbildung absolviert.
Lessons Learned
Besonders soziale und die Bildung langfristig fördernde Projekte sind für das Land Argentinien wichtig.
