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Kimberley Prozess (2003)

Der Kimberley Prozess ist eine gemeinsame Initiative von Regierungen, Industrie und Zivilgesellschaft, die zum Ziel hat, den Verkauf und die Verbreitung von Konfliktdiamanten (Blutdiamanten) zu stoppen. Mittels Konfliktdiamanten werden insbesondere in Afrika kriegerische Aufstände und Bewegungen gegen etablierte Regierungen finanziert. Betroffen sind vor allem Länder wie Angola, die Elfenbeinküste, die Demokratische Republik Kongo und Sierra Leone. Das so genannte „Kimberley Process Certification Scheme (KPCS)“ soll über staatliche Herkunftszertifikate den Handel mit Konfliktdiamanten unterbinden.

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