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Rohstoffindustrie / Extractive Industries Transparency Initiative (EITI)

Die Initiative zur Verbesserung der Transparenz in der Rohstoffindustrie (Extractive Industries Transparency Initiative, EITI) wurde 2002 von der britischen Regierung auf dem Weltgipfel für nachhaltige Entwicklung in Johannesburg ins Leben gerufen.

Der Zweck dieser Initiative besteht darin, die Korruption in Entwicklungsländern zu bekämpfen und für eine höhere Transparenz der Transaktionen zwischen Regierungen und der im Bergbau- und Erdölsektor tätigen Unternehmen zu sorgen.

Zentraler Bestandteil der Initiative ist die Beteiligung der Zivilgesellschaft und der Unternehmen an der Umsetzung gemeinsamer Standards. Gleichzeitig sollen gesetzliche Grundlagen geschaffen werden, die der Sicherstellung gleicher Wettbewerbsvoraussetzungen und der Offenlegung der Zahlungen von im Rohstoffbereich tätigen Unternehmen dienen sollen.

Inzwischen haben sich viele Privatunternehmen und NGOs sowie Investitionsfonds, die Weltbank und der Internationale Währungsfonds im Zusammenhang mit der Förderung von Rohstoffen auf die Einhaltung der EITI-Standards verpflichtet. 15 Staaten sind als Kandidaten für die Umsetzung des EITI-Prozesses vorgesehen.