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Bulgarien

CSR-Stellenwert

Nach dem EU Beitritt Bulgariens erhöhte sich das Interesse der Unternehmen am Thema deutlich. Allmählich engagieren sich die bulgarischen Unternehmen immer stärker für die Anwendung der Grundsätze und der Politik der sozialen Verantwortung, wenngleich ihr Anteil bislang erst ca. ein Drittel beträgt.

Auch angesichts der Krise setzen Unternehmen, NGOs sowie die bulgarische Regierung ihre Anstrengungen zur Entwicklung und Förderung von Corporate Social Responsibility fort. Das belegt u.a. die Nationale Strategie für CSR für den Zeitraum 2009-2013, die 2009 von der vorherigen Regierung gebilligt wurde.

Ebenfalls wurden 36 Projekte in verschiedenen Kategorien für die Preisverleihung für verantwortungsbewusste Unternehmen nominiert. Dies zeigt, dass die Unternehmen in Bulgarien das soziale Engagement in den Bereichen Bildung, Gesundheit, Tierschutz, Umwelt und andere, trotz der Finanzkrise und der Verzögerung der wirtschaftlichen Aktivität als Teil ihrer Geschäftspraxis und nicht als vorübergehende Marketingstrategie betrachten.

Die bulgarischen Medien greifen das Thema ebenfalls auf.

Internationale Organisationen und Mittler spielen eine relativ große Rolle bei der Förderung des Themas CSR in Bulgarien. Die GTZ veranstaltet seit 5 Jahren regionale CSR-Konferenzen. Die DBIHK veranstaltet Workshops, bei denen ihre Mitgliedsunternehmen ihr CSR-Engagement eindrucksvoll präsentieren. Die Deutsche Botschaft ist organisatorisch ebenfalls beteiligt.

Quelle: Deutsche Botschaft, Sofia

CSR-Verständnis

500 Jahre türkische Besatzung (bis 1878) und die dadurch bedingte Unterentwicklung sowie die Jahre des Kommunismus (1944 - 1990)  prägen die Einstellung der Bürger zum Staat: Der Bürger partizipiert nicht am Staat und erwartet wenig von ihm, so dass soziale Verantwortung von Unternehmen ausgehen müsste. 

Das kommunistische Regime unterband Eigeninitiativen jeglicher Art sowie religiöse oder karitative Überzeugungen. Somit fand keine Entwicklung statt, die sich positiv auf CSR-Tätigkeiten ausgewirkt hätte. Erst der EU-Beitritt des Landes hat über den gesetzlichen Zwang zu mehr sozial- und umweltverantwortlichem Handeln der Unternehmer geführt.
Das Einwirken von Seiten der Religion auf das Verhalten der Unternehmer wird nicht erwartet, da deren soziale Tätigkeiten sich in Grenzen halten.

Quelle: Deutsche Botschaft, Sofia

Erwartung an Unternehmen

Die Erwartungen von Politik und Gesellschaft an deutsche Unternehmen sind naturgemäß in erster Linie marktwirtschaftlich orientiert. Deutsche Unternehmen stehen für so genannte deutsche Tugenden wie Fleiß, Pünktlichkeit, Ordnung und soziales Engagement.

In gewisser Weise erwartet die Gesellschaft deshalb auch entsprechende Einflüsse in deren Wirkungsbereich. Die Erwartungen richten sich auf Umweltschutz, Ausbildung von Fachkräften und Beeinflussung der regionalen Strukturen.

Quelle: Deutsche Botschaft, Sofia

Rahmenbedingungen

Umsetzung der ILO-Kernarbeitsnormen

Nach dem EU-Beitritt Bulgariens haben die entsprechenden EU-weiten Sozialstandards auch in Bulgarien Gültigkeit. Die Kernarbeitsnormen sind in der bulgarischen Verfassung und im Arbeitsgesetzbuch geregelt. Artikel 49 der Verfassung und Artikel 4 des Arbeitsgesetzbuchs garantieren die Vereinigungsfreiheit.

Zwangsarbeit wurde durch Artikel 48 (3) der Verfassung abgeschafft. Die Unzulässigkeit von Diskriminierung in Beschäftigung und Beruf wird in Kapitel 1, Artikel 8 des Arbeitsgesetzbuchs festgelegt.

Bulgarien ratifizierte 1991 die Konvention über die Rechte der Kinder der UN Generalversammlung vom 20.11.1989.

2008 wurde eine Nationale Strategie für die Kinder 2008-2018 gebilligt, die gemäß den Prinzipien der Konvention erstellt wurde.

Initiativen der Wirtschaft

GLOBAL COMPACT-Netzwerk

Ansprechpartner vor Ort
UNDP
Ms. Maya Nyagolova
UNDP Program Analyst
+359 2 96 96 167
maya.nyagolova (at) undp (dot) org

GC Office Country Coordinator
Ms. Nessa Whelan
E-mail: whelan (at) un (dot) org

Handlungsfelder

Armut

Handlungsfelder sind die berufliche Erstausbildung und Erwachsenenbildung für Angehörige der Minderheiten (Roma). Zudem können Kinderheime und soziale Projekte, Suppenküchen für Senioren und andere Bedürftige unterstützt werden.

Eckdaten

  • Durchschnittliche Lebenserwartung: Gesamt Population: 72,83 Jahre; Männlich: 69,22 Jahre; Weiblich: 76,66 Jahre (2008 est.)
  • Säuglingssterblichkeitsrate Total: 18,51 Tote/1000 Geburten; Männlich: 22 Tote/1000 Geburten; Weiblich: 14,8 Tote/1000 Geburten (2008 est.)
  • Unterernährung: 8% (2002/04)
  • Zugang zu sauberem Wasser: 99% (2004)
  • Zugang zu sanitären Einrichtungen: 99% (2004)
  • Human Poverty Index: k. A.
  • Gini Index: 31,6 (2005)
  • Bevölkerung unter der Armutsgrenze: 14,1 % (2003 est.)

Akteure

Akteure sind grundsätzlich eher große Unternehmen wie bspw. Metro, Balkan Star Automotive, Organisationen der Entwicklungszusammenarbeit (GTZ, CIM etc.) sowie NGOs, Handels- und Außenhandelskammern, Unternehmerverbände wie das Bulgarische Business Leaders Forum, Gewerkschaften, Ministerien (Ministerium für Arbeit und Soziales) und politische Stiftungen (beispielsweise Friedrich-Ebert-Stiftung, Friedrich-Naumann-Stiftung oder Konrad-Adenauer-Stiftung, Hanns-Seidel Stiftung).

GTZ
http://www.gtz.de/de/weltweit/europa-kaukasus-zentralasien/652.htm

CIM Bulgarien
http://www.cimonline.de/de/weltweit/343.asp

DBIHK -  Deutsch-Bulgarische Industrie- und Handelskammer
http://bulgarien.ahk.de/

Bulgarische Wirtschaftskammer
http://www.bia-bg.com/?lang=en&id_sess=18dpef0e5eptjhhgut4tmekm36

Auslandsbüro Bulgarien Konrad Adenauer Stiftung
http://www.kas.de/proj/home/home/43/1/index.html

Unternehmensbeispiele

Prijateli

Die bulgarische Stiftung Prijateli, die von deutschen Organisationen finanziert wird (Aktion Mensch, die Johanniter, Diakonie, Kerstin Heim), unterstützt und fördert die Errichtung eines Systems bulgarischer Pflegefamilien u.a. durch Workshops, Sachbuchübersetzungen ins Bulgarische etc.

Agapedia

Die deutsche Stiftung Agapedia, eröffnete im Mai 2010 ein Notaufnahmezentrum für Kinder und startet ab Herbst ein zweijähriges Pflegefamilienprogramm, das von der Landesstiftung Baden-Württemberg finanziert wird.

Militzer & Münch

Militzer & Münch Bulgarien EOOD spenden für das Kinderheim "Nikola Vaptzarov" in der Stadt Roman/Gemeinde Vratza.

Henkel

Henkel Bulgaria spendete spezialisierte Technik für Hör- und Sehbehinderte Kinder.

Quelle: Deutsche Botschaft, Sofia

Bildung

Der Bildungssektor in Bulgarien ist im Allgemeinen gut ausgebaut. Der überwiegende Anteil der Schulen und Universitäten hat ein gutes Niveau.

Ein dringendes Handlungsfeld im Bildungsbereich ist die Einhaltung der allgemeinen Schulpflicht von den Kindern der Romaminderheit. Ein weiteres Feld ist die berufliche Aus- und Weiterbildung. Ein für die Wirtschaftsentwicklung sehr drängendes Problem ist die fehlende Ausbildung von Facharbeitern.

Bis zum Zusammenbruch des sozialistischen Regimes wurde die nichtuniversitäre Berufsausbildung in den Berufsschulen durchgeführt. Zurzeit existiert keine Berufsausbildung, die mit dem dualen System in Deutschland vergleichbar wäre.

Diese Tatsache und die Zunahme der Arbeitsmigration verursachen einen Mangel an qualifizierten Fachkräften im Land.

Eckdaten

  • Öffentliche Ausgaben für Bildung und Erziehung (Anteil am BIP): 4,5% (2005)
  • Schulpflicht: 7 – 16 Jahre
  • Einschulungsquote: 95% der schulpflichtigen Kinder (2004)
  • Alphabetisierung (Definition: ≥ 15jährige können lesen und schreiben): Gesamtbevölkerung: 98,2 %; Männlich: 98,7 %; Weiblich: 97,7 % (2001 census)
  • HDI Education Index: Rang 53 von 177: 0,926 (1 = max., 0 = keine Bildung)
  • Durchschnittliche Dauer des (Hoch-)Schulbesuchs: Gesamt: 14 Jahre; Männlich: 13 Jahre; Weiblich: 14 Jahre (2006)

Chancen und Risiken

Durch stärkere Beteiligung und Kooperation der Unternehmen and Aktivitäten im Bereich berufliche Aus- und Weiterbildung könnte weitaus mehr für die Beseitigung des Fachkräftemangels getan werden. Anderenfalls wird dieser sich mehr und mehr zu einem Investitionshindernis ausweiten.

Akteure

Akteure sind grundsätzlich eher große Unternehmen (Liebherr, PirinTex, Lufthansatechnik, Wall), Organisationen der Entwicklungszusammenarbeit (GTZ, CIM etc.), Handels- und Außenhandelskammern, Unternehmerverbände, Gewerkschaften, Ministerien (z.B. Ministerium für Arbeit und Soziales) und politische Stiftungen (beispielsweise Friedrich-Ebert-Stiftung, Friedrich-Naumann-Stiftung oder Konrad-Adenauer-Stiftung).

GTZ
http://www.gtz.de/de/weltweit/europa-kaukasus-zentralasien/652.htm

CIM Bulgarien
http://www.cimonline.de/de/weltweit/343.asp

DBIHK -  Deutsch-Bulgarische Industrie- und Handelskammer
http://bulgarien.ahk.de/

Bulgarische Wirtschaftskammer
http://www.bia-bg.com/?lang=en&id_sess=18dpef0e5eptjhhgut4tmekm36

Auslandsbüro Bulgarien Konrad Adenauer Stiftung
http://www.kas.de/proj/home/home/43/1/index.html

Unternehmensbeispiele

GTZ

Die GTZ versucht in einem Projekt mit zwei deutschen und einem bulgarischen Unternehmen beispielhaft die Qualität der beruflichen Bildungsstandards zu verbessern und deren Verallgemeinerung durchzusetzen. Beteiligte Firmen sind: 

  • PirinTex
  • Liebherr-Hausgeräte
  • Overgas

Siemens EOOD

Das durch Siemens unterstützte Bildungsprogramm Generation 21 hat zum Ziel, begabte Kinder und Jugendliche zu fördern. Zudem spendete Siemens eine "Forscherbox" an Kindergärten. Kinder sollen früh für Technik und Wissenschaft begeistert werden.

Quelle: Deutsche Botschaft, Sofia

Gesundheit

Die Bedingungen in Gesundheitseinrichtungen in Bulgarien, insbesondere auf dem Lande, sind mit wenigen Ausnahmen bedauerlich. Es mangelt an wichtigen Geräten und Ausrüstungen für die adäquate Versorgung der Patienten. Medizinisches Personal und Ärzte sind vergleichsweise schlecht bezahlt, was zu weit verbreiteter Korruption vor allem bei Fachärzten in den öffentlichen Krankenhäusern führt sowie zu Migration.

Eckdaten

  • Öffentliche Gesundheitsausgaben (Anteil am BIP): 4,6% (2004)
  • Medizinische Versorgung: 365 Ärzte pro 100 000 Einwohner (2000- 2004)
  • Müttersterblichkeit: 6 Tote/100 000 Geburten (1990-2004)
  • HIV/AIDS Prevalence Rate (>15 Jahre): <0,1 % (2001 est.)
  • HIV/AIDS Erkrankte: 346 Erkrankte (2001 est.)
  • HIV/AIDS Tote: 100 (2001 est.)
  • Lebenserwartung: Gesamt Population: 72,83 Jahre; Männlich: 69,22 Jahre; Weiblich: 76,66 Jahre (2008 est.)

Deutsche Unternehmen hätten im Gesundheitsbereich vielfältige Möglichkeiten für soziales Engagement, beispielsweise Spenden von Krankenhausausstattungen, Errichtung von Pflegeeinrichtungen und Altersheimen etc.

Akteure

Als Akteure kommen grundsätzlich Organisationen der Entwicklungszusammenarbeit (GTZ, CIM etc.), Handels- und Außenhandelskammern, Unternehmerverbände, Gewerkschaften, Ministerien (Industrieministerium, Ministerium für kleine und mittelständische Unternehmen) und politische Stiftungen (beispielsweise Friedrich-Ebert-Stiftung, Friedrich-Naumann-Stiftung oder Konrad-Adenauer-Stiftung) in Frage.

GTZ
http://www.gtz.de/de/weltweit/europa-kaukasus-zentralasien/652.htm

CIM Bulgarien
http://www.cimonline.de/de/weltweit/343.asp

DBIHK - Deutsch-Bulgarische Industrie- und Handelskammer
http://bulgarien.ahk.de/

Bulgarische Wirtschaftskammer
http://www.bia-bg.com/?lang=en&id_sess=18dpef0e5eptjhhgut4tmekm36

Auslandsbüro Bulgarien Konrad Adenauer Stiftung
http://www.kas.de/proj/home/home/43/1/index.html

Chancen und Riskien

Ein Risiko ist die Migration der Ärzte und des medizinischen Personals in andere Länder aufgrund der besseren Bezahlung. Es besteht die Gefahr der Unterversorgung der bulgarischen Durchschnittsbevölkerung, was auch durch die vergleichsweise geringe Lebenserwartung erklärt.

 

Unternehmensbeispiele

Auf Initiative und unter der Schirmherrschaft des bulgarischen Präsidenten findet jährlich die Spendenkampagne "Balgarskata koleda" (Bulgarische Weihnachten) statt. Die gespendeten Mittel werden für die ärztliche Behandlung von schwerkranken Kindern sowie für technische Ausrüstung von Kliniken verwendet.

Aquachim EOOD unterstützt einige Initiativen mit der Stiftung "Iskam Bebe" ("Ich will ein Baby") im Gesundheitsbereich. Darüber hinaus fördert die Firma das Institut für reproduktive Gesundheit.

Metro Cash und Carry Bulgarien spendeten einen Elektrokardiographen an das Krankenhaus in Plovidiv.

Quelle: Deutsche Botschaft, Sofia

Umwelt

In Bulgarien kann man im Allgemeinen von einem ausgeprägten Umweltbewusstsein noch nicht reden. Es existieren aber immerhin zahlreiche bulgarische Umweltschutzorganisationen, die besonders in den Bereichen Erneuerbare Energien, genmodifizierte Nahrungsmittel, Atomkraft, Tierschutz, Schutz der Meeresküsten und Gebirgslandschaften aktiv sind.

Eckdaten

  • Emission CO2 : 0,1% vom Weltgesamtausstoß (2004)
  • Emission CO2 pro Kopf: 5,5 t (2004)
  • Energieverbrauch: 37,4 Millionen  kWh (2006)
  • Wasserverbrauch (Haushalte/Industrie/Landwirtschaft): Total: 6,92 km3/Jahr (3%/78%/19%); Pro Kopf: 895 m3/Jahr (2000)
  • Wasser-, Solar-, Wind-, Geothermalengerie: 2,0 % des Primärengerieverbrauchs (2005)

Akteure

Akteure sind grundsätzlich eher große Unternehmen, Organisationen der Entwicklungszusammenarbeit (GTZ, CIM etc.), NGOs, Unternehmerverbände, Gewerkschaften, Ministerien (Industrieministerium, Ministerium für kleine und mittelständische Unternehmen) und politische Stiftungen (beispielsweise Friedrich-Ebert-Stiftung, Friedrich-Naumann-Stiftung oder Konrad-Adenauer-Stiftung).

GTZ
http://www.gtz.de/de/weltweit/europa-kaukasus-zentralasien/652.htm

CIM Bulgarien
http://www.cimonline.de/de/weltweit/343.asp

DBIHK - Deutsch-Bulgarische Industrie- und Handelskammer
http://bulgarien.ahk.de/

Bulgarische Wirtschaftskammer
http://www.bia-bg.com/?lang=en&id_sess=18dpef0e5eptjhhgut4tmekm36

Auslandsbüro Bulgarien Konrad Adenauer Stiftung
http://www.kas.de/proj/home/home/43/1/index.html

Unternehmensbeispiele

GTZ

Twinningprojekt "Zentraler Balkan"

 

Quelle: Deutsche Botschaft, Sofia

Sonstiges

  • Entwicklung der Infrastruktur – Aquachim, Liebherr
  • Religion (Unterstützung von Kirchen und Klöstern) – Kraiburg Bulgarien, Aquachim, Evrokamion
  • Kultur (z.B. Gemeindefesttage, Kulturförderstiftungen, Volkstanzunterricht, Kultur-/Informationszentren, Aufbau von Denkmälern, Publikationen, Museen) – Wall, Aquachim, Evrokamion, Metro
  • Sport (Training im Vorschulalter, Fußballmannschaften, Tennisförderung, Spenden für Sportbekleidung) – Pirin Tex, Evrokamion, Wall

Daten & Fakten

Land: Republik Bulgarien
Hauptstadt: Sofia
Fläche: 110 099 km²
Bevölkerung: 7,7 Mio. Einwohner (Stand: 2006)
Wirtschaftssystem: Freie Marktwirtschaft
Politisches System: Parlamentarische Republik
Arbeitslosenquote: 7,7 % (2007 est.)
Inflationsrate (CPIX): 7,6 % (2007 est.)
BIP: 39,61 Mrd. USD (2007 est.) = 31,36 Mrd. Euro
BIP/Kopf: 11 300 USD (PPP, 2007 est.) = 8 936,32 Euro
Religionen: ca. 6,8 Mio. bulgarisch-orthodox, ca. 790.000 muslimisch, ca. 50.000 katholisch, ca. 20.000 protestantisch, ca. 5.000 jüdisch (Stand: Dezember 2003)
HDI: Rang 53 von 177 (2007/2008)
CPI: Rang 64 von 179 (2007)
BTI: Status Index: Rang 15 von 125; Management Index: Rang 13 von 125 (2008)